1990 änderte sich alles für ihn, als er f ür die Landesgartenschau 1990 in Würzburg die 3-fach quadrofone Installation "Klanggarten" kreierte, die von den Besuchern mit riesiger Begeisterung aufgenommen wurde. Noch im selben Jahr war das Projekt auch auf dem Erlanger "Festival des Hörens" zu erleben.
In den folgenden Jahren entstanden mehrere CDs mit der Weiterentwicklung seiner individuellen Mischung aus E- und U-Musik, aus Jazz, Minimal Music, Elektronik und den Erfahrungen mit den Musikkulturen anderer Länder.
Der endgültige Durchbruch als Klangkünstler gelang Schmidl mit „Klanggarten Vol.2“, das er als Auftragskomposition für die IGA Stuttgart EXPO 93 produzierte. Mit 9 Millionen Besuchern konnte er das damals noch wenig beachtete Genre „Klanginstallation“ einem sehr großen Publikum näher bringen. Die gleichnamige CD wurde, allein vor Ort unglaubliche 18.000 mal verkauft, was die Begeisterung widerspiegelt.